iPhone für den Verkauf vorbereiten – in sieben Schritten
Die häufigste Panne beim Verkauf ist keine technische, sondern eine der Reihenfolge: erst zurückgesetzt, dann gemerkt, dass man sich nicht abgemeldet hat.
Die häufigste Panne beim Verkauf ist keine technische, sondern eine der Reihenfolge: erst zurückgesetzt, dann gemerkt, dass man sich nicht abgemeldet hat.
Ein iPhone für den Verkauf fertigzumachen dauert etwa fünfzehn Minuten – wenn man es in der richtigen Reihenfolge macht. Macht man es in der falschen, kann daraus ein halber Tag werden. Der Grund ist die Aktivierungssperre: Sie bleibt aktiv, wenn du das Gerät zurücksetzt, ohne dich vorher abzumelden, und macht das iPhone für jeden außer dir unbrauchbar.
Deshalb hier die sieben Schritte in genau der Reihenfolge, in der sie gehören.
Bevor irgendetwas gelöscht wird, sichere deine Daten. Zwei Wege stehen zur Wahl:
Prüfe danach, ob das Backup wirklich durchgelaufen ist. Ein abgebrochenes Backup merkt man sonst erst, wenn es zu spät ist.
Wenn schon ein neues iPhone da ist, richte es jetzt ein und übertrage die Daten. Prüfe anschließend die Dinge, die erfahrungsgemäß hängen bleiben: Zwei-Faktor-Codes in Authenticator-Apps, Bank- und Bezahl-Apps, WhatsApp-Verlauf, eSIM. Erst wenn das neue Gerät wirklich läuft, geht es mit dem alten weiter.
Ist eine Apple Watch mit dem iPhone verbunden, trenne sie zuerst über die Watch-App (Alle Uhren → Info → Apple Watch entkoppeln). Beim Entkoppeln legt das iPhone automatisch ein Backup der Uhr an und deaktiviert deren Aktivierungssperre. Wer das überspringt, hat später eine gesperrte Uhr – mehr dazu in Apple Watch und iPad verkaufen.
Wenn du auf ein Nicht-Apple-Gerät wechselst, deaktiviere iMessage (Einstellungen → Nachrichten → iMessage aus) und FaceTime. Sonst landen SMS von iPhone-Nutzern weiter im Apple-System und kommen bei dir nie an. Wer das vergessen hat, kann die Nummer nachträglich über Apples Seite zur Abmeldung von iMessage freigeben.
Das ist der wichtigste Schritt. Einstellungen → [dein Name] → ganz nach unten scrollen → Abmelden. Du wirst nach dem Passwort deiner Apple-Account gefragt – damit wird gleichzeitig „Wo ist?“ deaktiviert und die Aktivierungssperre gelöst.
Nicht überspringen. Nur das Abmelden löst die Aktivierungssperre. Ein Zurücksetzen ohne vorherige Abmeldung lässt die Sperre bestehen – das Gerät verlangt danach beim Einrichten deine Apple-Account-Daten und ist für den Käufer wertlos. Details in Aktivierungssperre entfernen.
Bei physischer SIM: Karte herausnehmen, Schacht leer lassen. Bei eSIM: Einstellungen → Mobilfunk → betroffener Tarif → eSIM löschen. Kläre vorher mit deinem Anbieter, wie du die eSIM auf das neue Gerät bekommst – manche Anbieter berechnen für eine neue Aktivierung eine Gebühr, andere nicht.
Einstellungen → Allgemein → iPhone übertragen/zurücksetzen → Alle Inhalte & Einstellungen löschen. Das Gerät startet neu und zeigt am Ende den weißen „Hallo“-Bildschirm. Genau so soll es beim Käufer ankommen.
Warum das reicht und ein zusätzliches „Überschreiben“ nicht nötig ist, erklären wir in iPhone-Daten sicher löschen.
Jetzt kannst du den Zustand angeben und den Preis berechnen. Wie du Kratzer, Gehäuse und Funktion richtig einordnest, steht in Zustand richtig einschätzen. Wenn du einschickst, hilft Handy sicher verschicken beim Verpacken.
Ja, unbedingt. Nur die Abmeldung deaktiviert die Aktivierungssperre. Ein Zurücksetzen ohne Abmeldung lässt die Sperre aktiv und macht das Gerät für den Käufer unbrauchbar.
Etwa fünfzehn Minuten, wenn das Backup schon läuft. Die Sicherung selbst kann je nach Datenmenge und Verbindung deutlich länger dauern.
Die eSIM muss vor der Übergabe gelöscht werden. Kläre vorher mit deinem Mobilfunkanbieter, wie du sie auf das neue Gerät überträgst.
Kabel und Karton sind kein Muss und ändern am Ankaufspreis in der Regel nichts. Behalte sie ruhig, wenn du sie brauchst.
Modell wählen, Zustand angeben, Sofortpreis sehen – in unter einer Minute.
Sofortpreis in unter einer Minute – kostenloser Versand, Auszahlung in 48 Stunden.