iPhone-Aktivierungssperre entfernen
Ein iPhone mit aktiver Aktivierungssperre ist für jeden außer dem Kontoinhaber ein Briefbeschwerer. Das ist gewollt – und lässt sich in zwei Minuten lösen, solange man an sein Konto kommt.
Ein iPhone mit aktiver Aktivierungssperre ist für jeden außer dem Kontoinhaber ein Briefbeschwerer. Das ist gewollt – und lässt sich in zwei Minuten lösen, solange man an sein Konto kommt.
Die Aktivierungssperre – bei Apple Activation Lock – ist eine der wirksamsten Diebstahlsicherungen, die es für Smartphones gibt. Sie koppelt das Gerät fest an deine Apple-Account. Ohne die zugehörigen Zugangsdaten lässt es sich nach dem Zurücksetzen nicht mehr einrichten. Punkt.
Genau deshalb ist sie beim Verkauf so wichtig. Und genau deshalb scheitern so viele Ankäufe daran.
Sie schaltet sich automatisch ein, sobald du „Wo ist?“ aktivierst – und das passiert bei der Ersteinrichtung praktisch immer. Sie bleibt aktiv, wenn du:
Das Gerät sieht dann aus wie neu, verlangt beim Einrichten aber nach der Apple-Account des Vorbesitzers. Für den Käufer ist es damit wertlos.
Warum kein seriöser Ankäufer ein gesperrtes Gerät nimmt: Er kann es weder prüfen noch aufbereiten noch weiterverkaufen. Und er kann nicht ausschließen, dass es gestohlen ist. Wir kaufen deshalb keine Geräte mit aktiver Aktivierungssperre an – auch nicht mit Abschlag.
Der einfachste Weg. Das Gerät ist noch nicht zurückgesetzt:
Mit dem Abmelden wird „Wo ist?“ deaktiviert und die Sperre gelöst. Sichere vorher deine Daten – die vollständige Reihenfolge steht in iPhone für den Verkauf vorbereiten.
Kein Drama, solange du an deine Apple-Account kommst:
Danach fragt das Gerät beim Einrichten nicht mehr nach deinen Zugangsdaten. Prüfe zur Sicherheit, ob es aus der Geräteliste verschwunden ist.
Hier wird es unangenehm, aber nicht hoffnungslos:
Finger weg von „Unlock-Diensten“. Anbieter, die gegen 30 bis 80 Euro eine Entsperrung versprechen, arbeiten im besten Fall gar nicht und im schlechteren mit gestohlenen Zugangsdaten. Eine legale Umgehung der Aktivierungssperre gibt es nicht. Wer sie hätte, hätte den Diebstahlschutz von Millionen Geräten ausgehebelt.
Wenn du selbst ein gebrauchtes Gerät kaufst: Lass dir das iPhone vor der Übergabe zurücksetzen und richte es in Anwesenheit des Verkäufers bis zum Startbildschirm ein. Kommt dabei keine Abfrage einer fremden Apple-Account, ist alles in Ordnung. Zusätzlich lohnt ein Blick auf die IMEI – wie das geht, steht in IMEI prüfen.
Dieselbe Technik, aber andere Fallstricke – besonders bei der Uhr, wo ein Zurücksetzen am Gerät die Sperre gerade nicht löst. Das steht in Apple Watch und iPad verkaufen: die Sperren, die fast alle übersehen.
Melde dich in den Einstellungen ganz oben unter deinem Namen aus iCloud ab und setze das Gerät danach zurück. Ist es bereits zurückgesetzt, entferne es auf icloud.com unter Alle Geräte aus deinem Account.
Nein. Ein gesperrtes Gerät lässt sich nicht einrichten und ist für Käufer wertlos. Seriöse Ankäufer nehmen es auch nicht mit Abschlag an.
Setze es über iforgot.apple.com zurück. Gehört das Konto einer anderen Person, kann nur diese das Gerät aus ihrem Account entfernen.
Nein, keine legalen. Angebote, die eine Entsperrung gegen Gebühr versprechen, sind unzuverlässig oder unseriös. Nur der Kontoinhaber oder Apple selbst mit Kaufbeleg kann die Sperre lösen.
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